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- Meine Betreuungsphilosopie -

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In meine Arbeit bringe ich mich selbst ein, und zwar mit hohem sozialem Engagement, mit meiner Philosophie und meinen Möglichkeiten der Selbstverwirklichung, indem ich tagtäglich die Möglichkeit sehe, in meinem Leben und durch meine Arbeit auch am Leben anderer etwas Positives zu bewirken.

Der Beruf des Betreuers ist mein zweiter Beruf und schon deswegen eher eine Berufung, weil ich 1989 ungeplant mit der Problematik Alkohol- und Medikamentenabhängigkeit in eigener Sache konfrontiert wurde.  Ich in den zurückliegenden Jahren nach meiner Zeit 1963 bei der Bundeswehr stoffgebunden abhängig war. Seit 1992 bin ich nun schon „Berufsbetreuer“, - und das immer noch gerne, denn es ist ein schöner Beruf, der den ganzen Menschen mit allen seinen Qualitäten fordert!

„Rechtliche Betreuung“ verstehe ich als „soziale Dienstleistung“, als ein „Angebot“ an Menschen, die ohne Hilfe in unserer immer komplizierter werdenden Gesellschaft nur schwer zu kämen.

Noch schwieriger geht es Menschen die aus der stoffgebundenen Abhängigkeit (Trinker oder Tablettenabhängige) heraus wollen.

Selbsterfahrung.

Gott sei Dank ist die Vor-Mund-Schaft abgeschafft. Jeder kann wieder „selber sprechen“ und äußern, wie er sein Leben gestalten möchte. Die Würde des Menschen ist unantastbar! -Und in diesem Betätigungsfeld anderen Menschen ohne stoffgebundene Abhängigkeit zu einem würdevollen Leben zu verhelfen, finde ich so wichtig.

Rechtliche Betreuung ist eine Art der Fürsorge, die eine besondere Qualität darstellt.

Es ist aber schon interessant, die eigene Motivation sich einer sozialen Arbeit zuzuwenden, zu ergründen und zu hinterfragen.

Wie in allen Lebensbereichen kommt es auch hier auf die Ausgewogenheit des Seelenlebens an.

Solange Nächstenliebe und Egoismus in gesundem Verhältnis nebeneinander bestehen können, sehe ich mich nicht gefährdet!

Neben dieser sozialen Philosophie besteht bei mir noch eine egoistische  Betrachtungsweise der rechtlichen Betreuung: Ich möchte Abstinent leben.

In meinem ersten Berufsleben war ich Abteilungs-Verwaltungsleiter und habe über viele Jahre zusammen mit Kollegen eine Filiale der Karstadt SB GmbH geleitet. Als Angestellter eines Konzernbetriebes Einzelhandels stehen die Interessen der Firma, die der Angestellten und die eigenen wirtschaftlichen Interessen in andauernder Konkurrenz. Vom Abteilungs-/Verwaltungsleiter werden alle menschlichen Qualitäten gefordert und oft liegt es am Geschick im Umgang mit Kunden und den  Angestellten, um im Spannungsfeld zwischen sich ändernden berufspolitischen Situationen und dem Schritthalten mit dem technischen Fortschritt den Bestand einer Filiale zu erhalten. Der Mensch wird zum „Mädchen für Alles“, er entwickelt sich zum Multitalent, bei dem die Interessen der Firma sicher im Vordergrund liegen. In meinen Fall bis 1989 nur mit Hilfe von Medikamenten und Alkohol.

Von dieser Einstellung habe ich vieles hinübergerettet in meinen neuen Beruf als Betreuer, nur in abstinenter Lebensweise.  Irgendwie fühle ich mich auch hier als „Geschäftsführer“ des mir anvertrauten Betreuten, ich betrachte seine Angelegenheiten auch irgendwie wie eine Kleinfirma, die ich führe; verwalte ich doch deren Vermögen, deren Immobilien, stelle Anträge auf Sozialleistungen, zahle Rechnungen, nehme Mieten und Renten ein usw. und bin bestrebt, auch im wirtschaftlichen und rechtlichen Sinne zum Wohle und zum Vorteil des Betroffenen zu handeln. Seine Vermögensverwaltung ist für mich wie das Führen betrieblicher Bücher und ich behandle dieses fremde Eigentum mit einer gewissen Ehrfurcht, Achtung und Respekt.

Seit 1992  arbeite ich auch als rechtlicher Betreuer für alkoholabhängige Menschen, meist mit Mehrfachdiagnosen, und habe in ca. 60 Seminaren des GBW-Paritätischen / der IHK den Grundstein in der Sozialarbeit erlernt.

Weiterer Schwerpunkt meiner Arbeit ist die rechtliche Betreuung alkoholabhängiger Menschen.

In obigen Ausbildungen war ich bestrebt, eine offene Grundhaltung zu entwickeln und den Betroffenen/ Mitbetroffenen im Gespräch durch  Verständnis und Achtung zu signalisieren.

Somit ihnen die Möglichkeit zur Abstinenz aufzuzeigen und diese zum Besuch in eine offene Gesprächsgruppe zum Thema Alkoholmissbrauch zu veranlassen, dadurch eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen.

Die Gemeinschaftsmitglieder der Guttempler-Stadtmitte haben mich nach Beendigung der Seminarbesuche 1995 zum Vorsitzenden  gewählt.

Unabhängig davon wurde ich ins Presbyterium der Kirchengemeinde Bochum als Presbyter gewählt.

Als Presbyter war ich in folgenden Ausschüssen der Gemeinde Christuskirche am Rathaus

-       Diakonie Innenstadt

-       Industrie und Soziales

-       Kuratorium Overdyk

-       Kuratorium Augusta Krankenanstalten

Geschäftsführer/ Schatzmeister –denk-mal-christuskirche e.V.

 

Vom erlernen der Weisheit

                        Aus dem Buch Sirach 38 /25

Wer Weisheit lernt, braucht viel Zeit, und nur wer sonst nichts zu tun hat, wird Weisheit gewinnen.

Wie kann der Weisheit erlernen, der den Pflug führt und stolz die Ochsen mit dem Stecken antreibt

und nur mit nichts anderem als mit Ochsen zu reden weiss?

Er muss daran denken, wie er ackern soll, und muss spät und früh den Kühen das Futter geben.

Ebenso geht es den Zimmerleuten und Baumeistern,die Tag und Nacht arbeiten, oder denen ,

die Siegel stechen und fleißig Bilder malen; die müssen daran denken,dass das Bild ähnlich wird,

und früh und spät darauf bedacht sein, dass sie es vollenden.

Ebensoh geht es dem Schmied bei seinem Amboss, der auf das Schmiedewerk achtet und vom Feuer versengt wird

und sich in der Hitze des  Ofens müde arbeitet. Das Hämmern  dröhnt ihm in die Ohren, und er sieht darauf ,

wie er das Werk richtig macht, und muss daran denken, wie er´s fertig bringt,und früh und spät darauf bedacht sein,

dass es schön aussieht.

Ebenso geht es dem Töpfer, der muss bei seiner Arbeit sitzen und die Scheibe mit seinen Füßen drehen

und muss immer um sein Werk besorgt sein und sein bestimmtes Maß an Arbeit tun.

Er muss mit seinen aus dem Ton  sein Gefäß formen und muss sich mit seinen Füßen abmühen.

Er muss daran denken, wie er`s  fein glasiert, und früh und spät den Ofen fegen.

Diese alle vertrauen auf ihre Hände und jeder versteht sich auf sein Handwerk.

Man kann sie beim Bau der Stadt nicht entbehren, sie sind weder Beisassen noch brauchen sie umherzuziehen-

doch  zur Beratung des Volks werden sie nicht herangezogen und in der Gemeinde treten sie nicht hervor;

auf dem Stuhl des Richters  sitzen sie nicht, auf  Bund und Gesetz verstehen sie sich nicht; sie können Recht

und Gerechtigkeit nicht lehren und weise Sprüche werden bei ihnen nicht gefunden ; dochsie stützen den Bestand der Weld

und denken daran, wie sie ihre Arbeit richten können.

Wer sich aber vorgenommen hat, über das Gesetz des Höchsten nachzusinnen, der  muss die Weisheit aller Alten erforschen

und in den Propheten studieren. Er muss die Geschichten berümter Leute kennen und über die Sprüche nachdenken,

was sie bedeuten und lernen. Er muss den verborgenen Sinn der Gleichnisse erforschen und mit Rätselsprüchen veretraut sein.

Der kann den Fürstendienen und vor dem Herren erscheinen. Er durchzieht fremde Länder; denn er sucht zu erfahren,

was bei den Menschen gut und böse ist.

Er denkt daran , in der Frühe den Herrn  zu suchen , der ihn geschaffen hat, und betet vor dem Höchsten.

Er tut seinen Mund getrost auf und betet für seine Sünden. Und wenn es dem großen Gott gefällt, so gibt er ihm den Geist der Weisheit reichlich.

Er kann weisen Rat und Lehre geben in Fülle, dafür dankt er dem Herrn in seinem Gebet.

Er richtet sei Wollen  und sein Wissen darauf , die Geheimnisse des Herrn zu verstehen.

Danach gibt er seine Belehrung und rühmt sich des Gesetzes des Herrn.

Und viele preisen seine Weisheit und sie wird niemals untergehen. Er wird  niemals vergessen  werden

und nach seinem Tode bleibt ihm dieser Name. Was er gelehrt hat, wird man in aller Welt verkünden

und die Gemeinde wird ihn  rühmen. Solange er lebt, hat er einen größeren Namen als tausend andere;

und noch nach seinem Tode bleibt er ihm.

 



 

So erkennen Sie emotionale Intelligenz

Warum sind manche Menschen im Leben und Beruf erfolgreicher als andere? Liegt dies allein an ihrem hohen IQ und ihrer Arbeitsmoral?

Weit gefehlt! Denn auschlaggebend für Glück und Erfolg im Leben ist auch unsere emotionale Intelligenz, also die Art und Weise,

wie wir mit unseren eigenen Gefühlen und den Gefühlen anderer Menschen umgehen.

Schon Platon wies darauf hin, dass alles Lernen eine gewisse gefühlsmäßige Grundlage hat. Wie wir mit unseren Gefühlen interagieren

und sie regulieren wirkt sich auf fast alle Aspekte des Lebens aus. Salopp ausgedrückt ist der EQ ein Indikator für unsere „Bauernschläue“ 

und hat großen Einfluss darauf, wie effektiv wir uns durchs Leben schlagen. 

„Menschen mit hoher emotionaler Intelligenz sind selbstbewusst, anpassbar, flexibel und arbeiten effektiv auf ihre Ziele hin. 

Sie erholen sich schnell von Stress und sind belastbar“, so Daniel Goleman in der Huffington Post. Der Psychologe und Autor von „EQ. Emotionale Intelligenz“ verrät:

„Das Leben verläuft wesentlich glatter, wenn man eine hohe emotionale Intelligenz besitzt.“

Die fünf von Goleman definierten Komponenten emotionaler Intelligenz sind Selbstwahrnehmung, Selbststeuerung, Motivation, soziale Kompetenz und Einfühlungsvermögen.

Die meisten von uns werden Stärken in einigen Bereichen und Schwächen in anderen haben. Fest steht jedoch, dass wir die Fähigkeit besitzen, unsere Leistung in allen Bereichen zu verbessern.

Möchten Sie gern wissen, wie hoch Ihre emotionale Intelligenz ist? Hier sind 14 Zeichen für einen hohen EQ.

Treffen Sie gerne neue Leute und stellen Sie neuen Bekanntschaften meist viele Fragen?

Falls ja, verfügen Sie über ein gewisses Maß an Einfühlungsvermögen, eine der Hauptkomponenten emotionaler Intelligenz. Menschen mit sehr hohem Einfühlungsvermögen,

die extrem auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer eingehen und Rücksicht darauf nehmen, haben eine wichtige Gemeinsamkeit: Sie sind sehr an bisher unbekannten Menschen interessiert

und möchten mehr über andere erfahren.

Wer neugierig auf andere Menschen ist, kann dadurch sein Einfühlungsvermögen trainieren. „Das Interesse an anderen erweitert unser Einfühlungsvermögen.

Vor allem wenn wir uns mit Menschen außerhalb unseres gesellschaftlichen Umfelds unterhalten und dabei auf Lebensweisen und Weltanschauungen stoßen, die sich stark von unseren eigenen unterscheiden“,

schreibt Roman Krznaric, Autor des in Kürze erscheinenden Buchs „Empathy: A Handbook For Revolution“ in einem Blogpost auf Greater Good.

2. Sie verfügen über ausgeprägte Führungskompetenzen 

Goleman zufolge haben hervorragende Führungskräfte eines gemein: Neben den üblichen Erfolgsfaktoren – wie Talent, Arbeitsmoral und Ehrgeiz –

besitzen diese Menschen ein hohes Maß an emotionaler Intelligenz.

In seinen Forschungsarbeiten verglich er extrem erfolgreiche Führungskräfte mit solchen, die nur durchschnittliche Leistungen zeigten.

Es stellte sich heraus, dass fast 90 Prozent des Unterschieds ihrer Profile auf ihre emotionale Intelligenz und nicht auf ihre kognitiven Fähigkeiten zurückzuführen waren. 

„Je höher der Rang eines Menschen, dessen Leistung als außerordentlich eingeschätzt wurde, desto eher ist seine Effektivität auf emotionale Intelligenz zurückzuführen“,

schreibt Goleman im Harvard Business Review.

3. Sie kennen Ihre Stärken und Schwächen

Selbstwahrnehmung hängt zum Großteil damit zusammen, wie ehrlich man mit sich selbst ist und wie gut man die eigenen Stärken und Schwächen kennt und akzeptiert.

Emotional intelligente Menschen lernen, die eigenen Stärken und Schwächen zu erkennen und das Beste daraus machen können. 

Aus diesem Bewusstsein heraus entwickelt sich das unerschütterliche Selbstvertrauen, das ein weiterer Hauptfaktor emotionaler Intelligenz ist, so Goleman.

„Menschen, die wissen, was sie wirklich gut machen, können voller Vertrauen darauf aufbauen“, erläutert er.

4. Sie können Ihre Aufmerksamkeit auf etwas richten

Lassen Sie sich von jedem Tweet, Telefonanruf oder flüchtigem Gedanken ablenken?

Die Fähigkeit, Ablenkungen auszublenden und sich völlig einer Aufgabe zu widmen, ist ein großes Geheimnis emotionaler Intelligenz, berichtet Goleman.

Wer nicht ganz bei sich selbst und anderen ist, kann nur schwer eine gute Selbstwahrnehmung entwickeln und solide Beziehungen aufbauen. 

„Sich auf die eigene Arbeit oder die Hausaufgaben zu konzentrieren und erst hinterher den neuesten Tweet zu lesen oder ein Videospiel zu spielen:

Wie gut ein Kind diese Fähigkeit entwickelt hat, ist ein wesentlich stärkerer Indikator für den späteren finanziellen Erfolg als der IQ oder die soziale Schicht, aus der es kommt“, 

fährt Goleman fort. „Und wir können unseren Kindern zeigen, wie dies funktioniert.“

5. Sie wissen, warum Ihre Stimmung kippt

Wir alle durchlaufen Tag für Tag eine Reihe von emotionalen Hochs und Tiefs. Häufig wissen wir dabei gar nicht, warum wir auf einmal wütend oder traurig sind.

Ein wichtiger Aspekt der Selbstwahrnehmung besteht darin, zu erkennen, woher Gefühle kommen und warum man sich so fühlt. 

Bei der Selbstwahrnehmung geht es vor allem darum, entstehende Gefühle zu erkennen, und sie nicht falsch zu interpretieren oder zu ignorieren. Emotional intelligente Menschen distanzieren sich von ihren Gefühlen,

untersuchen sie und überlegen sich, wie sich diese Gefühle auf sie auswirken.

6. Sie kommen mit den meisten Menschen zurecht

Goleman zufolge sind erfüllende und effektive Beziehungen ein Zeichen emotionaler Intelligenz.

7. Es ist Ihnen wichtig, ein guter Mensch zu sein

Ein weiterer Aspekt emotionaler Intelligenz ist unsere „moralische Identität“, die damit zusammenhängt, inwiefern wir uns als ethisch handelnde, mitfühlende Menschen sehen wollen. 

Wenn Sie jemand sind, der – unabhängig von seinem moralischen Verhalten in früheren Situationen – diese Charaktereigenschaften verstärken möchte, haben Sie einen hohen EQ.

8. Sie nehmen sich Zeit, anderen zu helfen

Wer regelmäßig einen Gang nach unten schaltet und seine Aufmerksamkeit auf andere richtet – beispielsweise die Straßenseite wechselt, um jemanden zu begrüßen,

oder einer älteren Dame in den Zug hilft – zeigt emotionale Intelligenz. Denn viele von uns sind die meiste Zeit ausschließlich mit sich selbst beschäftigt. Dies liegt meist daran,

dass wir den ganzen Tag völlig gestresst alles Mögliche erledigen wollen und uns dabei einfach nicht die Zeit nehmen, andere zu bemerken oder ihnen gar zu helfen.

„Es gibt ein Spektrum, das von vollständiger Selbstbezogenheit, über das Wahrnehmen von anderen und Einfühlungsvermögen hin zu Mitgefühl reicht“,

erläutert Goleman in einem TED Talk zum Thema Mitgefühl. „Es ist im Grunde ganz einfach: Solange wir völlig mit uns selbst beschäftigt sind, was im Laufe des Tages unglaublich häufig vorkommt,

können wir andere Menschen gar nicht vollständig wahrnehmen.“ 

Anderen gegenüber aufmerksamer zu sein und nicht völlig in der eigenen Welt zu versinken ist die Grundvoraussetzung für Mitgefühl, einer wesentlichen Komponente emotionaler Intelligenz.

9. Sie können den Gesichtsausdruck anderer Menschen gut interpretieren 

Die Gefühle anderer Menschen erraten zu können ist ein wichtiger Aspekt emotionaler Intelligenz.

Dieser Test der Universität Berkeley verrät Ihnen, wie gut Sie Gesichter lesen können.

10. Sie lassen sich von Rückschlägen nicht entmutigen

Ihr Umgang mit Fehlern und Rückschlägen sagt eine Menge über Sie aus. Menschen mit hohem EQ wissen, 

dass es im Leben vor allem darauf ankommt, sich nicht unterkriegen zu lassen. Wenn emotional intelligente Menschen einen Fehler machen oder an etwas scheitern,

können sie sich schnell davon erholen. Dies liegt zum Teil daran, dass sie negative Gefühle bewusst wahrnehmen, aber nicht außer Kontrolle geraten lassen, 

und somit eine höhere Belastbarkeit entwickeln. 

„Belastbare Menschen versuchen nicht, negative Gefühle zu überspielen, sondern reihen diese Gefühle neben anderen Gefühlen ein“, berichtet Barbara Fredrickson,

Autorin des Buchs „Die Macht der guten Gefühle“, auf Experience Life. „Sie denken also nicht nur, dass sie wegen einer Sache traurig sind,

sondern erinnern sich gleichzeitig daran, wie dankbar sie für eine andere Sache sind.“

11. Sie besitzen gute Menschenkenntnis

Sie konnten schon immer einen Menschen auf den ersten Blick richtig einschätzen und wurden dabei nur selten von Ihrem Gefühl getäuscht.

12. Sie vertrauen Ihrem Bauchgefühl

Emotional intelligente Menschen haben kein Problem damit, intuitive Entscheidungen zu treffen, so Goleman. 

Wenn Sie sich selbst und Ihren Gefühlen trauen, gibt es keinen Grund, nicht auf Ihre innere Stimme zu hören.

13. Sie konnten sich schon immer gut motivieren

Waren Sie schon als Kind ehrgeizig und fleißig, auch wenn Sie nicht dafür belohnt wurden?

Wenn Sie eine hohe Eigenmotivation besitzen und Ihre Aufmerksamkeit und Energie auf selbstgesteckte Ziele richten können, besitzen Sie vermutlich einen hohen EQ.

14. Sie wissen, wann Sie „Nein“ sagen müssen

Selbststeuerung ist eine der fünf Komponenten emotionaler Intelligenz und besteht in der Fähigkeit zur Selbstdisziplin

und der Bekämpfung schlechter Gewohnheiten. Goleman zufolge besitzen emotional intelligente Menschen gute Mechanismen zur Bekämpfung von Stress – 

ein häufiger Auslöser für schlechte Gewohnheiten – und sind in der Lage, ihre Impulse zu kontrollieren.

 

Die Physik der Unsterblichkeit

Interessanterweise versuchten Stewart und Tait zu beweisen, dass diese Hierarchie von Realitätsebenen individuelle Unsterblichkeit zulässt.

Sie behaupteten, die menschlichen Seelen könnten, wie Energie, von eine: niedrigeren auf die nächst höhere Ebene übertragen werden.

Wenn ich in späteren Kapiteln den Unsterblichkeitsmechanismus der Omegapunkt Theorie erkläre, wird der Leser bemerken,

dass der von Stewart und Tait geschilderte Ablauf ihm sehr ähnlich ist.

Nach der Omegapunkt-Theorie werden wir nach dem Tod in der Tat auf einer höheren Ebene der Realität erneut leben.

Der grundlegende Unterschied zwischen den beiden Theo­rien ist der, das ich mich nicht auf ein »unsichtbares« Universum,

das kein Mensch je erblickt hat, berufen muss.

Denn im Rahmen der Omegapunkt­ Theorie entspricht die höhere Ebene der Realität einer höheren Vollzugs­ebene in Computer

Ebenso geht es dem Töpfer, der muss bei seiner Arbeit sitzen und die Scheibe mit seinen Füßen drehen

und muss immer um sein Werk besorgt sein und sein bestimmtes Maß an Arbeit tun.

Er muss mit seinen aus dem Ton  sein Gefäß formen und muss sich mit seinen Füßen abmühen.

Er muss daran denken, wie er`s  fein glasiert, und früh und spät den Ofen fegen.

Diese alle vertrauen auf ihre Hände und jeder versteht sich auf sein Handwerk.

Man kann sie beim Bau der Stadt nicht entbehren, sie sind weder Beisassen noch brauchen sie umherzuziehen-

doch  zur Beratung des Volks werden sie nicht herangezogen und in der Gemeinde treten sie nicht hervor;

auf dem Stuhl des Richters  sitzen sie nicht, auf  Bund und Gesetz verstehen sie sich nicht; sie können Recht

und Gerechtigkeit nicht lehren und weise Sprüche werden bei ihnen nicht gefunden ; dochsie stützen den Bestand der Weld

und denken daran, wie sie ihre Arbeit richten können.

Was dies im Einzelnen bedeutet, werde ich in Kapitel IX erläutern; der springende Punkt ist jedoch, soviel im voraus,

dass wir diese verschiedenen Ebenen im Vollzug beobachtet haben.

Sie existieren wirklich. Einem Laien ist das vielleicht nicht klar, aber jedes Mal wenn wir unseren PC benutzen,

arbeitet dieser mit solchen verschiedenen Ebenen der Realität.

In Kapitel IX werde ich außerdem beschreiben, auf welche Weise wir schließlich von der Ebene, auf der wir derzeit existieren,

in den Computern der fernen Zukunft auf eine höhere Ebene gelangen werden.

Stewart und Tait war dies nicht möglich, da im 19. Jahrhundert das physi­kalische Wissen dafür noch nicht ausreichte.

Außerdem wollten sie nicht eingestehen, dass der Mensch anhand der Physik umfassend erklärt werden kann.

Ich hingegen bin ein entschiede­ner Reduktionist:

Die Physik kann alles, einschließlich des Menschen, vollständig beschreiben.

Dieser Reduktionismus ermöglicht es mir,zu beweisen - und nicht nur wie Stewart und Tait zu mutmaßen -dass der Unsterblichkeitsmechanismus,

den ich beschreiben werde, tatsächlich funktioniert.

Dennoch bin ich auf Stewart und Tait, meine berühmtesten Vorläufer, stolz, die das Leben nach dem Tode einer wissenschaftlichen Untersuchung für würdig befanden.

Allerdings fährt Maynard Smith fort: »Ich stimme mit ihm in der Ablehnung des viktorianischen Begriffes eines ste­ten und unausweichlichen Fortschritts in Richtung des Omegapunkts zu

« [Hervorhebung von mir]. Das ist nur recht und billig. Die Evolutionsda­ten geben natürlich keinerlei Hinweis auf den Omegapunkt - der Ome­gapunkt ist kosmologischer, nicht terrestrischer Natu

 In der letzten hal­ben Jahrmilliarde hat das Leben sich hauptsächlich in der Richtung des »Impulsraumes« weiterentwickelt - es hat die ökologischen Nischen ver­mehrt 

- und nicht so sehr in der Richtung des Konfigurationsraums denn Leben hat ja bereits vor einer Milliarde Jahre die gesamte Erde erobert, Ein Fortschritt ist also schwieriger festzustellen,als wenn es um die Expansion eines Konfigurationsraums ginge.

Und der Fortschritt im Ver­lauf einer letzten halben Jahrmilliarde war alles andere als gleichförmig; das Okosystem der Dinosaurier wurde vor etwa 70 Millionen Jahren durch einen Meteoritenaufprall vernichtet. Übrigens hatten die Viktoria­ner nie damit gerechnet,dass Fortschritt gleichmäßig verlaufe: »Finsteres Mittelalter« war ihr Synonym für die rückschrittliche historische Epoche zwischen dem Untergang des Römischen Reiches und der Renaissance.

Die führenden Experten der allgemeinen Relativitätstheorie - beispiels­weise Penrose (1989), Ellis (1988), Hawking (1988, p. 132) und John A. Wheeler (private Mitteilung) - haben das Inflationsmodell nie akzeptiert. Die Theorie eines inflationären Universums wurde vielmehr immer von Spezialisten auf dem Gebiet hochenergetischer Teilchen vertreten, die allgemeine Relativitätstheorie nicht in dem Maße beherrschen, Wie man es bei so einflussreichen Physikern eigentlich erwarten würde.

Nur zwei dieser Namen tauchen in der jüdischen Bibel auf: Michael (Dan 10,13 und 12,1) und Gabriel (ebenfalls Dan, 8,16 und 9,21). 

Michael und Gabriel sind auch die einzigen namentlich erwähnten Engel im Neuen Testament. Michael (Jud 1,9, Offb 12,7) gilt als der Führer von Gottes Heerscharen.

Laut Lukas ist Gabriel der Engel der Verkündigung: er ver­kündet Maria, dass sie Jesus gebären wird (Luk 1,26 ff.)

Die beiden ande­ren Namen von Engeln finden sich in den Apokryphen: Raphael in Tobias (12,15) und Uriel im zweiten Buch Esdras (4,1-11)

. Der Tradition nach ist Uriel der Engel, der das flammende Schwert trug, um Adam und Eva nach dem Sündenfall die Rückkehr in den Garten Eden zu verwehren.

Bei den Apokryphen handelt es sich um Bücher des Alten Testaments, die von der römisch-katholischen Kirche als kanonisch anerkannt werden, von den Protestanten und Juden jedoch nicht.Gabriel und Michael sind die einzigen namentlich erwähnten »guten« Engel im Koran. Gabriel wird dreimal genannt, Michael einmal, in der Kuh-Sure (Arberry 1955, Vol. I, p. 40).

Darüber hinaus kennt der Koran noch fünf weitere Engel: Iblis, das islamische Gegenstück zu Satan; Malik, den Aufseher der Hölle; Harut und Marut,
zwei gefallene Engel, und schließlich Malaku'l - Maut, den Engel des Todes. Nach der Kuh-Sure und der islamischen Tradition diktierte Gabriel Mohammed
den Koran Wort für Wort. Mohammed tat nichts weiter, als dass er alles, was Gabriel ihm gesagt hatte, seinen Schreibern rezitierte. Im Arabischen bedeutet das Wort > Lesung, Vortrag >

Da der Koran Mohammed von Gott in einer Manifestation Gabriel diktiert wurde und da es Gott gefiel, Ihn  mittelalterlichem Arabisch zu diktieren, kann der Koran nicht über­setzt werden; eine Übertragung in .eine andere Sprache ist notwendiger­weise eine »Interpretation«, keine Übersetzung.

Wer mit dem Neuen Testament vertraut ist, weiß, dass die Nachsilbe (oder Vorsilbe) »-el« »Gott« bedeutet. Die letzten Worte Jesu am Kreuz lauteten auf Hebräisch: »Eloi, Eloi, lama sabachthani?«-- »Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?« (Mk 15,34; Mt 27,46). (Jesu letzte Worte am Kreuz stammen aus Ps 22,2.)

Das Wort »Engel- leitet sich von dem griechischen Angelos ab, das »Bot­schafter- bedeutet. Im derzeitigen Sprachgebrauch versteht man unter einem »Engel« ein intelligentes Wesen, dem eine Vermittlerrolle zwischen Gott und der Menschheit zukommt.

Das griechische Wort daimonos käme der derzeitigen Bedeutung näher; Paulus und Johannes benutzen die bei­den Worte austauschbar.

Die superintelligenten Programme der fernen Zukunft entsprechen eindeutig den daimonoi, können jedoch auch als Boten des Omegapunkts in Seiner Transzendenz betrachtet werden.

Im Christentum gibt es eine Hierarchie der Engel zwischen Gott und den Menschen.

Da der Emanationstheorie zugrundeliegende Prinzip der Vollkommenheit, das die Erschaffung des Universums durch Gott erklärt erfordert diese Hierarchie.

Eine ähnliche existiert in der Omegapunkt- Theorie, und zwar aus dem gleichen Grund, wie ich in den Kapiteln VIII und IX erläutern werde.

In der Omegapunkt-Theorie ist diese Hierarchie jedoch zeitlich, nicht räumlich wie im Christentum.

Zu erwähnen ist noch, dass es in der Omegapunkt-Theorie keine Ent­sprechung zu Satan gibt; Christentum und Islam irren sich wenn sie von der Existenz eines solchen Wesens ausgehen.

Selbst in der' traditionellen christlichen Theologie ist die Existenz Satans umstritten, von dem man glaubt: er sei vor seinem Fall einer der höchstrangigen Engel gewesen.

Wie hatte ein solches Wesen, mit ungeheurer Intelligenz begabt und dem Wissen aus persönlicher Erfahrung, dass Gott nicht nur existiert sondern allwissend und allmächtig ist, je auch nur in Betracht ziehen können, sich gegen Gott zu empören? Solch ein Engel hätte mit Sicherheit gewusst, dass eine Auflehnung gegen die Allmacht zum Scheitern verurteilt ist.

Diese Schwierigkeit kann man nur aus dem Weg räumen wenn man annimmt Gott sei im Grunde genommen nicht allmächtig und Satan sei in Wirklich­keit ein mit einer der Macht Gottes vergleichbaren Macht ausgestattetes Wesen.

Das ist jedoch die Philosophie des Dualismus: In seiner letztendli­chen Auswirkung ist das Böse dem Guten vergleichbar. Im Rahmen der Omegapunkt-Theorie ist dies nicht der Fall.

Wie ich in dem Abschnitt über da~ Problem, des Bösen erörtern werde, existiert das Böse notwendiger­weise, aber das Gute ist notwendigerweise mächtiger und trägt notwendi­gerweise am Ende den Sieg davon. >Notwendigerweise >bedeutet hier, wie Immer, logisch notwendig; ein letztendlicher Sieg des Bösen wäre ein logischer Widerspruch.

Beachten Sie auch, dass das Wort »letztendlich« sehr wichtig ist; insbesondere heißt dies, dass wir wahrscheinlich erst in Billionen von Jahren Eigenzeit auferstehen werden.

Man könnte nun naiver weise meinen, eines der Überwesen der fernen Zukunft könnte möglicherweise böse sein und vielleicht als Entsprechung zu Satan 
(oder einem der ihm untergeordneten bösen Engel) betrachtet werden. Eine solche Überlegung zieht die umfassenden Implikationen wahrer Unsterblichkeit nicht in Betracht noch die Fähigkeit fortschrittli­cher Wesen, einen Selbstmörder auferstehen zu lassen. Ein böser sterbli­cher Mensch wie Hitler konnte es sich leisten, Juden und Slawen schlecht zu behandeln. Er wollte sie für immer aus dem Weg räumen und glaubte, er könne sich, wenn sie entgegen aller Wahrscheinlichkeit den Krieg gewinnen würden, immer noch durch Selbstmord dem Zugriff der Gerechtigkeit entziehen. Und genau das tat er auch: Er erschoss sich in letzter Minute, um einer Gefangennahme durch Angehörige der Roten Armee zu entgehen.(Russische Truppen waren nur ein paar hundert Meter von Hitlers Bunker in Berlin, wo er starb, entfernt.) Hitler wird jedoch der Gerechtigkeit nicht entgehen; in der fernen Zukunft wird er von Überwesen mit Hilfe der in diesem Buch beschriebenen Mechanis­men auferweckt werden und sich für seine Verbrechen zu verantworten haben.

Hitler starb in der zuversichtlichen Hoffnung, für immer tot zu sein, ohne die Möglichkeit einer Auferstehung.

Er wird also sehr über­rascht sein, wenn er dereinst aufersteht. Potentiell böse Überwesen der fernen Zukunft werden über den Auferstehungsmechanismus Bescheid wissen und nicht riskieren, sich denen gegenüber niederträchtig zu verhal­ten, die selber unsterblich sind und letztendlich über die Macht verfügen werden, die Bösen auferstehen zu lassen.

Die Literatur über Engel ist immens. In Westeuropa war Angelologie von 1000 bis 1200 sehr in Mode, als die Namen buchstäblich Tausender Engel aufgezeichnet wurden.

Eine Einführung zu diesem faszinierenden Thema finden Sie unter anderem in A Dictionary of Angels von Gustav Davidson (1967).

Im Hochmit­telalter (zirka 13. Jahrhundert) erfreute sich dieses Buch großer Beliebt­heit und übte einen nachhaltigen Einfluss aus. Boethius war Christ und unternahm den Versuch, die christliche Theolo­gie in die Sprache der griechischen Metaphysik zu fassen. Die Meinungen darüber, ob die Autoren der Bibel Gott als »ewig« im Sinne von Boethius und Thomas von Aquin verstanden wissen wollten, sind geteilt. James Ban beispielsweise, Professor für alttestamentarische Theologie an der Universität von Edinburgh, unterstreicht in seinem Buch Biblical Words [or Time (1962), daß der Sprachgebrauch der biblischen Texte keine Unterscheidung zwischen Gott als ewig im Sinnevon mit der Zeit zusam­menfallend oder als ewig im Sinne von außerhalb der Zeit seiend zulässt; allerdings gesteht Barr den autoren zu, dass sie vielleicht beides meinen.

Der Omegapunkt ist in beiderlei Sinn > ewig>


 

      
   
  




 

    






  
  

 

 



 





Stand 28.12.2014